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Perfectly home alone: Diese fünf Tipps helfen bei Einsamkeit

27. Feb. 2025
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. Nov. 2025

Ein Umzug in eine neue Stadt, Homeoffice, ungewolltes Single-Sein oder eine längere Krankheit können dazu führen, dass Du manchmal mehr Zeit alleine zuhause verbringen musst, als Du vielleicht möchtest. Das kann Gefühle von Einsamkeit oder Isolation hervorrufen, die ziemlich unangenehm sein können. Diese fünf Tipps können Dich dabei unterstützen, dich weniger einsam zu fühlen und besser Zeit mit Dir allein erfüllter zu gestalten.

Perfectly home alone: diese fünf Tipps helfen bei Einsamkeit
Perfectly home alone: diese fünf Tipps helfen bei Einsamkeit

1. Hygge Home - Deine Wohnung als Lieblingsplatz

Interior Design beeinflusst unser Wohlbefinden
Interior Design beeinflusst unser Wohlbefinden

INTERIOR DESIGN BEEINFLUSST UNSER WOHLBEFINDEN

Sieh Dich einmal um: wie wohl fühlst Du Dich allein in Deiner Wohnung? Gibt es genügend Plätze, an denen Du Dich richtig gerne aufhältst? Bequeme Sitzgelegenheiten, ein praktikabler Arbeitstisch, ein wirklich gemütliches Bett? Häufig bringen hier schon kleine Checks noch einmal Verbesserungspotential ans Licht, zum Beispiel klarer abgetrennte Bereiche, ein zusätzliches Kissen, Pflanzen oder Kerzen. Der Effekt? Du kannst Dich mehr mit Deinem selbst gestalteten Heim identifizieren und fühlst Dich dadurch geborgener und weniger einsam. Inspirationen für Dein perfektes Homeoffice und privates Hygge-Home findest Du zum Beispiel auf Pinterest oder Instagram.


2. Struktur statt Joggpants – Deine tägliche Routine


DEINE BEWUSSTE TAGESSTRUKTUR HILFT DIR, AKTIV ZU BLEIBEN

Wenn Du allerdings über längere Zeit viel allein bist oder auch wenn Du viel Homeoffice hast, kann das dazu führen, dass Du Dich öfters auf in der Jogginghose auf der Couch wiederfindest, als Du das eigentlich möchtest. Hilfreich kann hier sein, wenn Du beginnst, Deine Tagesstruktur als eine unterstützende Begleiterin zu nutzen: Das heißt, morgens um dieselbe Zeit aufzustehen, ein Tagesoutfit anziehen, das Du auch draußen gerne tragen würdest, und immer wieder ein bewusster Ortswechsel zwischen dem Homeoffice-Schreibtisch oder der Couch und einem Pausenort, z.B. am Küchentisch, auf dem Balkon oder einem Spaziergang um den Block.


3. Me-Time: Ein Date mit Dir selbst


SICH SELBST WICHTIG NEHMEN

Wie wäre es, wenn Du Dir abends genauso viel Aufmerksamkeit widmen würdest, als wenn Du mit jemand anderem Deine Zeit verbringen würdest? Ein gutes Buch, ein Schaumbad, ein selbstgekochtes Dinner, oder ein Kinofilm (statt Netflix-Serien-Binge). Für viele ist es erst einmal seltsam, so viel "Aufwand" für sich selbst zu betreiben. Auf lange Sicht wird damit nicht nur Dein Repertoire and Me-Aktivitäten größer, sondern bewusst verbrachte Me-Times haben auch eine erhebliche Auswirkung auf Dein Selbstwertgefühl.


4. Body & Soul Connection


GEBORGENHEIT DURCH KÖRPERKONTAKT


Berührung hilft, sich gemeint zu fühlen.
Berührung hilft, sich gemeint zu fühlen.

Eines der Dinge, das gerade Singles und Alleinlebende häufig stark und noch dazu unbemerkt fehlt, ist ein regelmäßiger "fühlbarer" Austausch mit anderen Menschen, sei es Berührung, Umarmungen oder auch einfach durch Augenkontakt. Das für unser Sicherheits- und Wohlbefinden so wichtige Bindungshormon Oxytocin kann deshalb weniger ausgeschüttet werden. Die gute Nachricht: wenn Du selbst Körperkontakt mit Dir aufnimmst, wirkt das ebenso auf Deinen Hormonhaushalt. Ausgiebiges Eincremen nach dem Duschen, eine Fußmassage oder bewusstes Einkuscheln in eine warme Decke. Auch wenn es zunächst ungewohnt ist – es stärkt die Verbundenheit mit Dir selbst und wirkt entspannend und tröstlich.



5. Online-Events: erste Schritte hinaus in die Welt


SICH ÖFFNEN UND NEUES ENTDECKEN

Der Weg aus dem Alleinsein muss nicht sofort „draußen“ beginnen. Zahlreiche Kulturveranstalter und Communities bieten Onlineformate an, die Austausch und Gemeinschaft ermöglichen. Anstatt automatisch Netflix oder TV einzuschalten, kannst Du Konzerte, Lesungen oder Workshops entdecken – oft kostenlos oder mit geringer Teilnahmegebühr. So sammelst Du neue Eindrücke, knüpfst Kontakte und findest vielleicht sogar Gruppen, die Du später offline weiterverfolgen kannst.


Einsamkeit kann auch tieferliegende, psychologische Ursachen haben und das Risiko für Depressionen, Angstzustände und andere Erkrankungen erhöhen. Wenn Du das Gefühl hast, dass Deine Einsamkeit schwerwiegender ist, kann es sinnvoll sein, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.


Vereinbare gerne einen Video-Call oder eine Sitzung in unserer Praxis in München.




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